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Black Friday und Cyber Monday – Wie du deinen Umsatz explodieren lässt

Fachgeschäfte und Onlineshops spielen Ende November verrückt. Was ist eigentlich der Black Friday und wie kannst du den Hype für dich nutzen?

Ähnlich wie Halloween ist der Black Friday eine Tradition, die aus den USA herüberschwappte. Gemeint ist der Freitag nach dem Thanksgiving-Fest, welches immer am vierten Donnerstag im November stattfindet. Der Freitag wird in den Vereinigten Staaten häufig als Brückentag für ein langes Familienwochenende genutzt und läutet die Saison der Weihnachtseinkäufe ein. Geschäfte locken mit seltenen Sonderangeboten, Rabatten und Werbegeschenken, oft gleich eine ganze Woche lang, sodass man von der Black Friday Week spricht. Ergänzend kam der Cyber Monday hinzu – an diesem Montag nach dem Black Friday preisen speziell Online-Shops ihre Aktionen an.

Warum Black Friday und Cyber Monday für dein Unternehmen wichtig sind

Seit wenigen Jahren sind Black Friday und Cyber Monday auch im deutschsprachigen Raum wohlbekannt. Nutze den Trend! Statistiken belegen: Die Black Friday Aktionstage sind für die ausrichtenden Läden die umsatzstärksten Tage des ganzen Jahres. Doch auch unabhängig vom sofortigen Gewinn lohnt sich die Strategie. Mit deiner „Black“- oder „Cyber“-Kampagne treibst du den Aufbau deiner Marke voran. Du kommst auf den Radar und bleibst in den Köpfen der (potenziellen) Kunden, sodass sie vielleicht auch zukünftig bei dir kaufen. Jetzt ist die Chance, einen positiven Ersteindruck zu hinterlassen.

Black Friday Sale

Vorsicht vor Abmahnungen!

Der Begriff „Black Friday“ ist seit einigen Jahren eine geschützte Marke. Die Rechte liegen bei der Firma Super Union Holdings Limited aus Hongkong. Andere Unternehmen riskieren eine Abmahnung, wenn sie mit „Black Friday“ werben. Juristen haben längst eine Löschung der Marke „Black Friday“ beantragt, da der Begriff inzwischen allgemein gebräuchlich ist, wie der Valentinstag oder der Sommerschlussverkauf. Die Verhandlungen dauern allerdings noch an (Stand 2019). Bis zum finalen Gerichtsurteil sollte dein Unternehmen zur Sicherheit auf Abwandlungen des Begriffs ausweichen, siehe „Red Friday“ von MediaMarkt oder „Black Freudays“ von IKEA. Der Begriff „Cyber Monday“ ist hingegen nicht geschützt.

Heiße Tipps für deine Online-Kampagne

Mache dir am besten schon jetzt Gedanken für nächstes Jahr. Beobachte, was die Konkurrenz treibt. Mit kleinen Test-Kampagnen findest du heraus, worauf deine Zielgruppe am stärksten reagiert, um dann im entscheidenden Zeitraum so effektiv wie möglich vorzugehen. Deine Online-Kampagne sollte frühzeitig eingepflegt werden, da es während der Black Friday Week bei Facebook & Co zu Überlastungen kommen kann. Lege einen genauen Zeitraum für die Aktion fest, dieser kann sich von Mitte November bis Anfang Dezember erstrecken oder sich auf einen Tag beschränken. Beiläufig das nahende Weihnachtsfest zu erwähnen, kann nicht schaden.

Besonders wichtig ist dein Creative, das dich von anderen Unternehmen abhebt. Finde deinen eigenen Begriff für die Aktion und dein eigenes Rabatt-System. Wie so oft gilt: keep it simple und komme direkt zum Punkt. Die Kundschaft muss möglichst auf den ersten Blick verstehen, bei welchen Produkten und wie viel Geld sie sparen kann. Kreiere keine „Fake-Rabatte“, sondern wirklich spannende Deals. Biete einen unkomplizierten Bestellprozess mit mehreren bequemen Zahlungsarten an. Achte auf eine schnelle, pünktliche Lieferung. So gewinnst und stärkst du das Vertrauen der User.

Bereite dich auf einen außergewöhnlichen Ansturm vor, wenn du unsere Tipps befolgst oder deine Black-/Cyber-Kampagne in Auftrag gibst. Woher der Black Friday seinen finsteren Namen hat, ist übrigens nicht eindeutig überliefert. Für Unternehmen, die ihn clever zu nutzen wissen, verspricht er jedenfalls große schwarze Zahlen – sofort oder langfristig.

 

Autor: Philipp Stroh