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Messenger Marketing – Die neue Art deine Zielgruppe für dich zu begeistern

Ein sehr spannendes Thema in Sachen Marketing und momentan stark gehypt: Messenger Marketing! Messenger spielen in der heutigen Kommunikationswelt eine große Rolle und viele Social Media Plattformen bieten diesen Dienst bereits an. Der Facebook Messenger ist neben WhatsApp das am weitestens verbreitete, mobile Kommunikationsmittel. Rund 1,3 Mrd. Menschen nutzen diese Apps, um sich mit ihren Freunden und der Familie auszutauschen. Ein Grund, warum die heutige Generation zeit- und ortsunabhängig immer online ist. Der Trend geht schon lange weg von Briefen, SMS und E-Mails, denn alle tragen ihr Smartphone rund um die Uhr bei sich und sind für jedermann zu jederzeit zu erreichen. Eine Chance für Unternehmen, auf diese Weise ihre Kunden und Follower direkt mit der eigenen Werbung zu konfrontieren?

Die meist gestellte und auch sehr wichtige Frage beim Thema Marketing ist, „Wie und wo erreiche ich meine Zielgruppe?“ So sollte es auf direktem, schnellem und einfachem Weg geschehen. Man sollte die Zielgruppe dort erreichen, wo sie sich am meisten aufhält. Dies geht nun mit Hilfe von Messenger Marketing.

Warum Messenger?

Erst mal ein paar Fakten zu Messengern:

  • Ein Messenger ist das meist genutzte Kommunikationsmittel
  • Wir tragen ihn zu jeder Zeit an jedem Ort bei uns
  • Wir nutzen ihn zur privaten Kommunikation
  • Wir nutzen ihn auch zur Kommunikation mit Geschäftspartnern, Kunden und Interessenten
  • Wir öffnen Nachrichten im Messenger  viermal mehr als Nachrichten im E-Mail-Postfach
  • Auch die Klickraten sind im Messenger deutlich höher als bei E-Mails

Man kann also sagen, Messenger Marketing ist das neue E-Mailmarketing. Es ist effizienter und persönlicher. Die meisten nutzen den Messenger wohl zur privaten Kommunikation mit Freunden und der Familie. Aber warum sollte man dies nicht auch in die Unternehmenskommunikation mit einbinden? Als Werbetreibender kann man perfekt mit der Zielgruppe interagieren, sich austauschen, Newsletter versenden, Updates anbieten, Kampagnen schalten und sogar Produktberatungen anbieten. Auch Interessen lassen sich abfragen, um später noch gezielter Anzeigen schalten zu können.

Legal oder illegal?

Viele werden sich jetzt fragen, darf man das überhaupt? Wahllos Leute anschreiben und mit Werbung „belästigen“? Gilt das nicht als Spam?

Doch. Tut es. Um bei dem Ganzen nicht auf die kriminelle Schiene zu rutschen, gibt es einige Tricks und Richtlinien, die es zu beachten gilt. So kann man nicht einfach über den Messenger zu jedermann Kontakt aufnehmen. Wichtig ist: Der erste Kontakt muss immer vom Nutzer ausgehen. Das kann über eine Newsletter-Anmeldung geschehen, oder bereits durch eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen über den Facebook-Messenger oder WhatsApp. Der Nutzer kann so vom Werbetreibenden in eine Liste aufgenommen werden, die später Auskunft darüber gibt, über wen das Messenger Marketing betrieben werden darf.

Messenger Marketing über einen Chatbot

Viele nutzen einen Chatbot für das Messenger Marketing. Dadurch werden automatisierte Nachrichten über ein intelligentes Chatsystem verschickt. Man kann verschiedene Pfade einrichten, die es dem Empfänger erleichtern, mit dem Unternehmen zu kommunizieren und die Customer Journey präzise zu steuern.

Vorteile des Messenger Marketings

Von der direkten und persönlichen Kontaktaufnahme mit dem Nutzer abgesehen, bietet dieser Dienst weitere Vorteile, von denen man als Werbetreibender profitiert. Messenger Marketing fühlt sich für den Empfänger erst mal nicht nach Werbung an, denn die Kontaktaufnahme findet in einem gewohnten Umfeld statt. Die Interaktionsrate ist deutlich höher als bei anderen Formen des Marketings. Ebenso ist der Nutzer eher bereit, über den Messenger zu interagieren. Und auch optisch lässt sich viel durch Videos, Bilder und Texte attraktiv gestalten. Sprich: Die Aufmerksamkeit des Nutzers ist gesichert!

Die Mischung machts

Trotz allem sollte diese Art des Marketings in bisherige Marketingstrukturen eingebaut werden und nicht für sich alleine stehen.  Denn erst durch die Kombination mit ursprünglichen Werbeformen wird die Strategie attraktiv und man hebt sich von anderen Werbetreibenden ab.

Autor: Nele Gönner